Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

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ThRaWn
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von ThRaWn » Do 28. Jan 2010, 23:11

was man dagegen machen könnte?
unsere regierung könnte zu beispiel die manager gehälter begrenzen, was sie aber seehr warscheinlich nicht machen wird, weil unsere deutsche regierung ihr sooooo tollen wirtschaft ja jah nichts wegnehmen will

das problem liegt nicht beim geld,
es liegt im unserem grundsatz, wer viel hat will mehr,
der grundsatz war überlebenswichtig, aber er WAR überlebenswichtig, sprich jetzt, in zeiten des überflusses brauchen wir ihn nicht mehr,
jeder mensch sollte für seine geleistete arbeit einen fairen preis bekommen, der nach arbeitszeit, schwiriegkeit und aufwand der arbeit bestimmt wird (des warn etz vll. etwas wenige faktoren, aber man kann ja noch andere nehmen, wichtig ist nur dass es fair bleibt)
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Mazuli » Fr 29. Jan 2010, 11:42

Warum habt ihr überhaupt ein Problem damit, dass manche aussergewöhnlich viel verdienen? Das sind die großen Ausnahmen, meistens ist das Einkommen durchaus angemessen.
Zuletzt geändert von Mazuli am Fr 29. Jan 2010, 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
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root
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von root » Fr 29. Jan 2010, 11:45

Es ist nicht möglich unsere Wirtschaft auf Fairness aufzubauen.
Wem das System nicht gefällt, der soll einfach gehen oder versuchen etwas zu ändern, weil durch Jammern ist noch nicht viel passiert.
Solange der Arzt oder der Fabrikarbeiter davon Leben kann ist es doch völlig in Ordnung oder?
Es wird ja auch niemand zum Arbeiten gezwungen und das die Chancen meistens von der Herkunft und danach der Leistung abhängig sind, ist den meisten auch vorher bewusst. Unser jetziges System bietet leider den meisten Menschen die größten Freiheiten und ist leider auch das wohl fortschrittlichste das wir haben.
Gerade wir Deutschen sollten nicht jammern, weil wir ach so wenig haben oder zu viel arbeiten müssen.
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von eXpLoSiVe » Fr 29. Jan 2010, 12:27

root hat geschrieben:Es ist nicht möglich unsere Wirtschaft auf Fairness aufzubauen.
Wem das System nicht gefällt, der soll einfach gehen oder versuchen etwas zu ändern, weil durch Jammern ist noch nicht viel passiert.
Solange der Arzt oder der Fabrikarbeiter davon Leben kann ist es doch völlig in Ordnung oder?
Es wird ja auch niemand zum Arbeiten gezwungen und das die Chancen meistens von der Herkunft und danach der Leistung abhängig sind, ist den meisten auch vorher bewusst. Unser jetziges System bietet leider den meisten Menschen die größten Freiheiten und ist leider auch das wohl fortschrittlichste das wir haben.
Gerade wir Deutschen sollten nicht jammern, weil wir ach so wenig haben oder zu viel arbeiten müssen.
Das ist zwar richtig, aber iwer muss ja anfangen nach Alternativen zu suchen... die Manager werden es sicher nicht tun...
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von ThRaWn » Fr 29. Jan 2010, 14:19

solang man davon leben kann ist es egal wieviel man verdient?
Das kann doch eigentlich nur jemand sagen der viel verdient

wenn ich den ganzen tag arbeite, um awengal brot und wasser zu bekommen, und ein anderer in nem büro sitzt und die firma, in der ich arbeite ruiniert UND dafür noch milliarden an abfindungen bekommt, dass soll egal sein?

ich glaube kaum, weil damit würde man den menschen falsche werte zuteilen, der manager wäre praktisch mehr wert als ein normaler arbeiter, und dass kann nicht sein, weil der arbeiter erwirtschaftet sachen für den manager
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Graf von Tilly » Do 8. Jul 2010, 08:45

ich geb zu, ich hab jetzt die Meisten Posts nur schnell überflogen - weils eig zu wenig Zeit - und hab dabei überraschend oft etwas gelesen in der Art von "Wems nich passt, soll's halt bleiben lassen", "Kapitalismus ist scheiße" etc.
Das sind, tut mir leid, aber das sind wirklich Antworten, da zieht sich bei mir alles Zusammen. Kapitalismus ist ein komplexes System mit komplexen Problemen. Das kann man sich nicht dermasen einfach machen.
Ausserdem hab ich hier schon ein paar mal von den "gelddruckenden Banken" gelesen. Tatsächlih darf nur eine bank Geld drucken. Nämlich die Europäische Zentralbank. Zugegeben, im endeffekt auch noch die jeweiligen "Bundesbanken", aber das wars auch schon. Die Restlichen Banken schaffen allerdings auch Geld, das stimmt. Dieses geld hat aber nur einen ... weis nicht wie sagen ... Imaginären Wert. Es ist nur digitales Gold ohne gegenwert. Dadurch wird natürlich neues geld geschaffen, aber in der Regel bewegt sich das auch nur digital rund um die Welt, von einem Konto zum nächsten. Richtiges Geld, also Münzen oder SDcheine benötigen einen realen gegenwert - Gold in der regel (Fort Knox ;D)
Jetzt mal zum eigentlichen Thema: Ich bin auch kein Freund des Kapitalismus. Allerdings wäre mir keine bessere Alternative bekannt. Viele bringen hier den Sozialismus, aber das ist nach meinem Verständnis eine Idealvorstellung einer Gesellschaft. Meiner Meinung nach nicht Umsetztbar - in der heutigen zeit schon gar nicht.
Nein, ich denke, der Kapitalismus ist die beste Gesellschaftsvor die wir haben, wenn auch keine gute.
Es gibt zwei Arten von aggressiven Menschen. Explodierende und implodierende. Ersteres sind die Personen, die den Kassierer anbrüllen, weil er ihnen keine zweite Tüte geben will. Zu letzteren gehört der Kassierer, der die Ruhe bewahrt, Tag für Tag. Und unversehens alle in dem Laden abknallt.
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von ThRaWn » Mo 2. Aug 2010, 21:50

Ich weiß jetz nicht, ob meine Idee überhaupt i-wann realisierbar sein wird, aber meiner Meinung nach, sollten alle Dinge, die hergestellt werden, in ein "Lagerhaus" gelegt werden, und jeder, der arbeitet, kann sich aus dem "Lagerhaus" nehmen was er will

Und für die Zeit in der die Idee noch nicht umsetzbar ist, sollte man wenigstens versuchen alle Löhne auf ca das selbe Niveau zu bringen
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Graf von Tilly » Sa 14. Aug 2010, 11:33

Das Problem dabei dürfte die Maßlosigkeit und die Gier eines menschlichen Individuunms (schreibt man doch so?) sein. D.h., wenn alle Hergestellten Produkte allen zugänglich gemacht würden, nur unter der Bedingung, dass sie Arbeiten, würden die Leute das Lagerhaus stürmen und jeder würde sich nehmen, soviel er tragen kann. Wer zuletz kommt, hat dann halt Pech.
Ein weiteres Problem dürfte auch hierbei die ungerechtigkeit sein. Wer viel Arbeitet will dafür auch Grundsätzlich eine Höhere Entlohnung als jemdand, der Praktisch nur auf der Faulen haut liegen. In diesem fall würde es also sehr bald zur Revolte kommen, weil es hierbei nur darum geht, wer schneller und mit mehr Stauraum am Lagerhaus ist. ganz sicher würden die Arbeiter dann Anfangen, auch nur noch das Nötigste zu Arbeiten. Den Zugang zum Lagerhaus hat man sowiso, vorausgesetzt, man Arbeitet. Daraus würde ein Wirtschafliches Desaster resultieren. Blablabla. das kann man ewig weiterspinnen. Tatsache ist jedoch, das diese Idee so nicht durchführbar ist. Der Kommunismus ist da die bessere Alternative, da hier ebenfalls jeder für jeden Arbeitet.
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von ThRaWn » So 15. Aug 2010, 15:12

hmm
ein erster schritte wäre mal, finde ich zumindest, die löhne einigermaßen anzugleichen
sodass z.b. manager die ne firma ruinieren nich zigmilionen an abfindungen bekommen
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Graf von Tilly » Mi 8. Sep 2010, 21:10

hmm ja. das ewige gejammer wegen der Manager-Gehälter. Leider nich zu unrecht. Das sehe ich ähnlich. Allerdings sollte man dabei auch sehen, dass die Manager riesiger Firmen auch eine riesige verantwortung tragen. Was nach dem kapitalistischen "schwere Arbeit = mehr Lohn"-Prinzip also durchaus mehr Geld rechtfertigt. Übertreiben kann man es leider immer, vor allem dann, wenn der Manager selbst einfluss auf sein Gehalt hat, was, von firmenpolitischen Machtspielchen abgesehen, zum glück eher selten der fall ist. Speziell die abfindungen bei Firmenruinierung sind zu hoch; vollkommen richtig. Allerdings finden solche Manager häufig auch keine folgeanstellung ausser vielleicht "niedere" dienste, Büro-jobs oder dergleichen z.B. ,
so dass sie mit der abfindung ihren lebensstandard weitestgehend auch nach entlassung oder was auch immer weiter halten können. Was sozial gesehen natürlich schierer Humbug ist.

Hmm. Irgendwie kreisen meine gedanken heute etwas unpräziese^^
Es gibt zwei Arten von aggressiven Menschen. Explodierende und implodierende. Ersteres sind die Personen, die den Kassierer anbrüllen, weil er ihnen keine zweite Tüte geben will. Zu letzteren gehört der Kassierer, der die Ruhe bewahrt, Tag für Tag. Und unversehens alle in dem Laden abknallt.
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