Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

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Misha
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Misha » Mi 27. Jan 2010, 22:13

zum Thema geniessen:
Das geht auch ohne den ganzen Kram. Ich lebe eigentlich von wesentlich weniger Geld, als ich könnte, bin aber trotzdem glücklich. Ich werd wahrscheinlich auch in meinem Traumjob richtig gut verdienen (Chirurg), aber bin trotzdem der Meinung dass Geld nicht alles ist. Die Manager verdienen vielleicht wie die letzten Schweine, aber sie sind meiner Meinung nach nicht glücklich. Einfach, weil Geld nicht alles kaufen kann.
Ihnen wird immer ein Bereich des Lebens fehlen, nämlich der der Freiheit und der Individuellen Entfaltung. Dafür ist in einem 24/7 Job einfach kein Platz.
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von root » Do 28. Jan 2010, 12:43

Es ging mir darum, dass wenn man das System total ablehnt und nicht unterstützen will, muss man schon komplett ohne Geld auskommen, nicht nur mit wenig Geld.
Manager haben sicher kein schönes Leben, denn die Arbeitszeiten bei den Top Wirtschaftlern sind einfach nur unmenschlich.
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von eXpLoSiVe » Do 28. Jan 2010, 14:42

root hat geschrieben: Manager haben sicher kein schönes Leben, denn die Arbeitszeiten bei den Top Wirtschaftlern sind einfach nur unmenschlich.
Wenn ich sowas schon höre... es gibt Leute und Berufe, die auch unmenschliche Zeiten haben und sehr anstrengend sind und trotzdem verdienen sie nur einen Bruchteil des Gehalts eines Managers. Sollen die "Top"-Mangaer halt nur 2 Jahre arbeiten dann haben die auch schon mehr Geld bekommen, als XX% der Weltbevölkerung in ihrem gesamten Leben verdienen..
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Misha » Do 28. Jan 2010, 16:17

da muss ich mal zustimmen...
Meine Alten haben mir mal vorgerechnet dass Wiedeking (der Ex-Porsche Typ) in einem Jahr mehr verdient hat, als ein durchschnittsbürgerlicher (z.b. Pastor/Lehrer) in seinem ganzen Leben.
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von root » Do 28. Jan 2010, 16:44

eXpLoSiVe hat geschrieben:
root hat geschrieben: Manager haben sicher kein schönes Leben, denn die Arbeitszeiten bei den Top Wirtschaftlern sind einfach nur unmenschlich.
Wenn ich sowas schon höre... es gibt Leute und Berufe, die auch unmenschliche Zeiten haben und sehr anstrengend sind und trotzdem verdienen sie nur einen Bruchteil des Gehalts eines Managers. Sollen die "Top"-Mangaer halt nur 2 Jahre arbeiten dann haben die auch schon mehr Geld bekommen, als XX% der Weltbevölkerung in ihrem gesamten Leben verdienen..
Die Arbeitszeiten in der Wirtschaft, vorausgesetzt man will wirklich so erfolgreich sein sind aber einfach die höchsten. Das ist leider eine Tatsache.
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Misha » Do 28. Jan 2010, 19:11

das sind aber grösstenteils freiwillig geleistete Stunden, die richtig gut bezahlt werden.
Wenn man da z.b. nen Doc nimmt (okay schlechtes Beispiel...) der gerne mal 36stundenschichten schieben darf,
oder (besseres Beispiel) irgendwelche Fabrikspezis die Tag und Nacht da rumstehen und für das ganze grad mal nen Hunni kriegen, finde ich sollten DIE sich jetzt wirklich nicht beschweren!
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von eXpLoSiVe » Do 28. Jan 2010, 20:30

Misha hat geschrieben:das sind aber grösstenteils freiwillig geleistete Stunden, die richtig gut bezahlt werden.
Wenn man da z.b. nen Doc nimmt (okay schlechtes Beispiel...) der gerne mal 36stundenschichten schieben darf,
oder (besseres Beispiel) irgendwelche Fabrikspezis die Tag und Nacht da rumstehen und für das ganze grad mal nen Hunni kriegen, finde ich sollten DIE sich jetzt wirklich nicht beschweren!
Genau das meinte ich! *unterschreib*
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Mazuli » Do 28. Jan 2010, 21:14

Naja, ich stimme dem zwar zu und finde es auch unfair, dass manche soviel verdienen, aber mal ehrlich: Hier spricht der Neid. Wenn ihr zu den Top-managern gehören würdet, würde euch das hier alles nicht stören. Und solche Ungerechtigkeiten lassen sich auch nicht vermeiden, irgendwer ist immer der Gewinner und irgendwer ist auch immer der Verlierer.
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von eXpLoSiVe » Do 28. Jan 2010, 21:22

Mazuli hat geschrieben:Naja, ich stimme dem zwar zu und finde es auch unfair, dass manche soviel verdienen, aber mal ehrlich: Hier spricht der Neid. Wenn ihr zu den Top-managern gehören würdet, würde euch das hier alles nicht stören. Und solche Ungerechtigkeiten lassen sich auch nicht vermeiden, irgendwer ist immer der Gewinner und irgendwer ist auch immer der Verlierer.
Das ist so 'ne Sache. Ich könnte jetzt behaupten, mich würde es stören und ich würde versuchen was zu ändern, aber in der Position des Top-Managers wär's mir vllt doch egal. Ich hoff es zwar nicht, aber ...

Es geht auch nciht darum, dass es keine Gewinner/Verlierer geben darf. Es geht nur darum, dass die Spanne zwischen Gewinnen und Verlieren nicht zu weit ausseinander geht..
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Mazuli » Do 28. Jan 2010, 21:34

Ja das wär natürlich wünschenswert, aber was will man schon dagegen machen. Obwohl es doch eigentlich gar kein Problem geben sollte, wenn die meisten Leute hier Geld eh für nicht so wichtig halten.
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