Wir sehen uns wieder...

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Silbermondie
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Wir sehen uns wieder...

Beitrag von Silbermondie » Do 13. Mai 2010, 18:55

Sehr kreativ derzeit... *hust* und deshalb heute etwas zu MAdara und Hashirama... das einzig wahre pairing mit Madara für mich! xD

Wir sehen uns wieder...

"Hashirama...", der Wind weht durch meine Haare, die wie immer in alle Richtungen stehen und verstrubbelt sie noch mehr. Du drehst dich überrascht zu mir um. "Madara?", flüsterst du ungläubig. Ich nicke, es ist mir bewusst, dass mein Erscheinen hier gefährlich ist, sehr gefährlich. In meinem jetzigen Zustand könntest du mich ohne Probleme besiegen, doch ich musste dich wiedersehen. "Bist du wirklich noch am Leben? Aber...ich habe dich doch besiegt. Ich dachte du wärst tot!", du kannst es noch immer nicht fassen. Ich muss lächeln und trete auf dich zu, lege meine Hand sanft auf deine Wange. "Ja, du hast mich besiegt, aber nicht getötet.", ich komme dir noch näher, zu lange waren wir getrennt, "Außerdem, wie könnte ich dich so schnell verlassen?"
Meine Hand rutscht tiefer und legt sich in deinen Nacken, die andere findet ihren Weg um deine Taille und schließlich verschließe ich deine Lippen endlich wieder mit den meinen. So lange habe ich das nicht getan, zu lange, doch ich habe ständig davon geträumt.
Ich spüre wie du deine Arme um meinen Körper legst und den Kuss erwiderst. Lange stehen wir so da und als wir uns schließlich außer Atem voneinander lösen lehnst du deinen Kopf sanft gegen meine Schulter. "Warum hast du mich so lange warten lassen?", murmelst du und ich spüre deinen warmen Atem an meinem Hals. Ich lasse meinen Blick schweifen, auf der Suche nach einer Antwort, denn ich habe selber keine Ahnung, dann endlich seufze ich. "Ich weiß es selber nicht. Ich vermute ich hatte Angst vor deiner Reaktion.", antworte ich schließlich leise. Du hebst deinen Kopf und siehst mich verwundert an. "Du hattest Angst?", jetzt musst du kichern, "Dass mir ausgerechnet Madara Uchiha, das gefürchtete Clanoberhaupt der Uchihas einmal sagen würde, dass er Angst vor mir hat. Tobirama würde sich totlachen, wenn er das wüsste und diesen Tag für immer wie einen Festtag begehen." "Tobirama ist ja auch ein Idiot.", grummele ich. Immer noch lächelnd schüttelst du den Kopf und sagst dann wieder ernst: "Was solltest du von mir zu befürchten haben, Madara? Ich liebe dich und das wird sich nicht so schnell ändern."
Ich sehe dich ernst an. "An diesem Tag sah das anders aus." Jetzt ist es an dir zu seufzen. "An diesem Tag ist einiges schief gelaufen. Die Situation in der du mich mit diesem Ninja gesehen hast, deine Wut, meine rabiaten Verteidigungsversuche.", ein erneuter Seufzer von dir. Ich ziehe die Augenbrauen hoch. "Verteidigungsversuche nennst du das?", ich lasse dich los und trete einen Schritt zurück, meine Stimme wird lauter, "Hashirama, du wolltest mich umbringen!" Jetzt wo ich es ausspreche wird mir bewusst, dass genau das das war was mich bis jetzt daran hinderte zu dir zu kommen. Du blickst betreten zu Boden und seufzend trete ich wieder an dich heran, ziehe dich wieder in meine Arme, drücke dich fest an mich. "Ich reagiere vermutlich einfach nur über.", murmele ich, in dein Haar hinein. Du seufzt. "Ja, aber du hast jedes Recht dazu. Immerhin war ich es der sich von deiner Wut hat anstecken lassen." Deine Lippen sind meinem Hals so nah, dass ich spüre wie sie sich bewegen. Wie ich dich kenne hast du deine Augen genießerisch geschlossen und atmest meinen Duft ein. Ich lehne meinen Kopf an deinen und schließe meine Augen ebenfalls, das hier ist es was ich vermisst habe, das Gefühl dich im Arm zuhalten.
Vorsichtig küsst du meinen Hals, ziehst mit deiner Zunge kleine Kreise auf meiner Haut. Meine Hand wandert unter deine Kleidung, krault sanft deinen Rücken, während die andere sich in deinen Nacken legt. Ich ziehe deinen Kopf vorsichtig zurück und küsse dich. Unsere Küsse verlieren ihre Sanftheit, werden wilder, verlangender. Keuchend löst du dich von mir und fragst: "Wollen wir das nicht lieber an einem anderen Ort fortsetzen?" Ich muss grinsen. "Ja, ein bequemerer Ort wäre angenehm und wie ich dich kenne gibt es bald einen." Lächelnd schüttelst du den Kopf und meinst vorwurfsvoll: "Hast du in den Tagen in denen wir uns nicht gesehen haben einen Teil deines Gedächtnisses verloren oder was? Immerhin haben wir noch unser Geheimversteck." "Ah, da war ja noch so etwas. Das ist mit Sicherheit ein sehr bequemer Ort.", ich hebe dich noch einmal hoch und küsse dich, "Dann lass uns dorthin verschwinden mein kleiner Hokage."

Einige Stunden später wachst du zwischen den zerwühlten Laken des Bettes, unseres Bettes, auf, alleine. Verwirrt setzt du dich auf und siehst dich um. Der Raum ist leer, bis auf dich und das Bett und du fragst dich wo ich bin. Deine Befürchtung, dass ich dich so schnell wieder verlassen habe endet mit dem Moment in dem ich nur mit einem locker zusammengebundenen roten Yukata den Raum betrete. Du atmest auf, als ich mich locker gegen den Türrahmen lehne. "Du bist noch da, es war tatsächlich kein Traum.", du lächelst glücklich und ehe du dich versiehst knie ich über dir, drücke dich auf das Bett. "Wieso sollte ich weg sein?", flüstere ich sanft bevor ich dich küsse.
Als wir uns wieder voneinander lösen, seufzt du auf. "Weißt du, es erscheint mir alles zu schön um wahr zu sein, dass du überlebt hast, dass du mich weiterhin liebst, dass du jetzt hier bist. Wieso sollte das real sein?" "Gerade, weil es so unwahrscheinlich klingt vielleicht?", antworte ich ernst und setze mich schließlich neben dich. Du rollst dich auf die Seite und siehst mich an. "Ich habe das Gefühl, dass du mir irgendetwas sagen willst und ich ahne, dass es mir nicht gefallen wird." Du hast mich durchschaut, wieder einmal. "Da leugnen ja sowieso zwecklos ist... Ich werde fortgehen." "Fortgehen? Wieso?", fragst du leise und mit weit geöffneten Augen.
"Weil ich hier nicht bleiben kann." Du siehst mich verwirrt an. "Wieso solltest du nicht hier bleiben können? Du bist immerhin der Mitgründer von Konohagakure." Ich seufze, es war mir vorher klar, dass es nicht einfach wird dir das zu erklären. "Hör mir zu, Hashirama, selbst in deinen verliebten Schädel sollte reingehen, dass ich nicht zurück nach Konoha kann! Dort hält man mich für tot! Und selbst wenn sie akzeptieren würden, dass ich überlebt habe würde sie niemals akzeptieren, dass ich zurückkehre!" "Madara, wieso sollten sie es nicht akzeptieren? Im Übrigen bin ich immer noch Hokage und solange ich diese Position innehabe müssen die Leute im Dorf meine Entscheidungen hinnehmen." "Was hast du ihnen als Grund für den Kampf gegeben?", will ich wissen, wenigstens soweit solltest du gedacht haben, denn sollte unsere Beziehung öffentlich werden wärst du mit Sicherheit die längste Zeit Hokage gewesen. "Ich habe ihnen gesagt, wir hätten uns über die Politik des Dorfes gestritten und dabei wäre es zu einem Kampf gekommen bei dem ich dich umgebracht habe." Ich seufze.
"Dir ist klar, dass sie es uns kaum abkaufen würden, wenn wir ihnen sagen, dass ich meine Meinung geändert habe? Vor allem die Uchihas würden mich nicht mehr akzeptieren. Was wollen sie auch mit einem Clanoberhaupt, das sich so leicht besiegen lässt und dann einfach seine Meinung ändert?", du erwiderst meinen ernsten Blick genauso ernst. "Madara, hast du dir den Ort unseres Kampfes einmal angesehen? Nach einem leichten Kampf sieht das für mich nicht aus." Ich schüttele den Kopf. "Das mag sein, doch für meinen Clan wird das egal sein. Also wäre die einzige Möglichkeit mich hier im Wald zu verstecken, doch das wird auch nicht lange funktionieren, Tobirama würde misstrauisch werden und dir folgen und dann wäre es damit auch aus. Außerdem würde ich mir schon nach wenigen Tagen wie in einem goldenen Käfig vorkommen, würdest du mir das antun wollen?" Du siehst mich niedergeschlagen an, du weißt, dass ich Recht habe, doch du willst diese Tatsache nicht akzeptieren. "Und wenn du als jemand völlig anderes ins Dorf kommst? Keiner würde Verdacht schöpfen.", jetzt siehst du mich hoffnungsvoll an. Ich schüttele seufzend den Kopf. "Was glaubst du wie lange es dauern würde bis jemand mich oder eine meiner Künste erkennt?"
Du resignierst, endgültig, du senkst den Kopf und sagst leise: "Dann gibt es also keine andere Lösung." Dein Seufzer tut mir in der Seele weh und ich rücke näher zu dir. Sanft hebe ich dein Kinn an, sodass du mich ansehen musst und küsse dich.
"Ich will nicht, dass du gehst.", flüsterst du sehnsüchtig als sich unsere Lippen wieder trennen. Anstatt dir eine Antwort zu geben küsse ich dich lieber noch ein Mal. Du ziehst mich fest an dich. "Schenk mir wenigstens noch etwas Zeit bis zu deinem Abschied. Dann...", ich ersticke deine Worte mit einem weiteren Kuss.

Als es Abend wird erwachst du wieder einsam. Ich beobachte wie du dich aufsetzt und darauf wartest, dass ich wieder im Türrahmen erscheine, wie heute Mittag. Als ich nicht auftauche seufzt du auf und blickst sehnsüchtig neben dich, wo noch zu erkennen ist wo ich lag. Dabei entdeckst du den Zettel den ich dir zurück gelassen habe. Es sind nur wenige Worte, die alles sagen was du wissen musst.

Wir sehen uns wieder...



Kommis? ;)
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