Immortal

Bereich für eure Geschichten

Moderator: Team SW-AT

Antworten
Misha
Erfahrener User
Beiträge: 361
Registriert: Do 15. Okt 2009, 22:58
Wohnort: Ahrensburg
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Immortal

Beitrag von Misha » Fr 20. Nov 2009, 22:05

joar, hier ist mal der 2te Teil zu Changeling.
Ich werd einen Teil in Spoiler setzen, da er das Ende von Changeling verrät.
wenn ihrs lest, dann auf eigene Gefahr. Es wird euch nämlich nicht gefallen.
Aber ich hab gerade eine übelste Schreibblockade was meine Lieblingsgeschichte angeht, deswegen hier mein zweitprojekt. Das wird eher Urban Fantasy als Romanze, aber trotzdem mit einem dahingehenden Schwerpunkt. Wenn jemand auf der ersten CMC die Geschichte "Die Anderen" gelesen hat, dürften ihm/ihr Ähnlichkeiten auffallen... Aber dass ist heutzutage ja im Genre immer so xX
naja, dann gehts mal los. Ich lade hier mal nicht alles hoch, sondern immer nur kleine Teile. Hier sind die ersten 2:

Stellt euch vor, das Universum wie ihr es kennt, wäre nur eines von vielen.
Nun stellt euch vor, Zwei Seelen, die vereint und in Liebe gestorben sind, durchbrechen die Grenzen zweier Universen. Hinein in eine Welt, in der Magie nicht nur ein Märchen ist. Wo wohlgehütet und geheim immer noch eine Minorität der Magier existiert.
Jeder weiß das Liebe magisch ist, doch wenn normale Magie mit Liebe vereint wird, um etwas neues zu formen. Eine Engelsgleiche Form des Daseins, ein perfektes Wesen.

Es waren noch zwei Tage bis zu seinem Geburtstag, und Leif konnte es kaum erwarten.
Spoiler :
Endlich Sechzehn zu werden, endlich zu wissen, was es mit diesen Träumen auf sich hatte, die er manchmal träumte. Ein Schloss, das sich wie eine Decke um ihn herumbewegte, während er durch lange, leere Steinflure schritt. In der Luft schwebende Gegenstände, ein Brett, wohl ein Spielbrett auf dem die Spieler nicht mit Steinen spielten, sondern mit sich selbst, mit ihrer Fantasie.
Und schließlich ein Mädchen, so schön wie er noch nie zuvor ein Mädchen gesehen hatte.
Dann war da noch die dämmerhafte Erinnerung an Schmerzen, Feuer und den Körper dieses Mädchens in seinen Armen. Tot lag sie da, er sah sich weinen. Er hielt sie bis er sie sinken lassen musste. Diese verfluchte Hexe!
Er stand auf und sah auf seine Hand. Ein Ring. Sie hatten nächste Woche Heiraten wollen.
Er sah sich um, sah eine Brücke und sprang hinunter. Er fiel Meter tief, und als er aufkam erinnerte er sich an einen Ruck, einen Aufprall und dann nichts mehr.
Nachdem er aus der Schule heimgekommen war, setzte er sich nach oben in sein Zimmer und Meditierte. Übermorgen mussten ihm seine Eltern endlich sagen, was los war, dann durften sie nichts mehr vor ihm geheim halten. Vergeblich versuchte er ruhig zu bleiben. War das die Zukunft?
Oder ein anderes Leben? War das überhaupt ER gewesen?
Er seufzte und stand auf. Ein Fünfzehnjähriger sollte solche Sorgen nicht haben.
Sein Leben sollte glücklich sein, unschuldig... nicht voller Bangheiten und schrecklicher Träume.
Ein Köstlicher Geruch drang von unten hinauf. Es roch, als ob seine Mutter wieder einen Zimtkuchen Backen würde. Er rannte nach unten, um vielleicht noch ein wenig Teig abkriegen zu können, bevor seine gierigen, kleinen Geschwister alles aufgenachst hätten.
Wie bei seinem Glück schon vorauszusehen war, war schon alles weg.
Enttäuscht ging er wieder nach oben, und begann, für seine Schule grundlegende Arithmetik zu üben.
Schnell wurde es Abend. Als er mit üben fertig war, begann er noch einige Schrittfolgen seines Kampfsports, Gong-Bu durchzugehen. Er wollte ja fit sein, falls er irgendwann mal seine Liebste verteidigen musste. Er schüttelte den Kopf. Bis dahin würde wohl noch einige Zeit ins Land gehen.
Als er wenige Minuten Später zum Abendessen ach unten gerufen wurde, sah er, dass der Kuchen nicht nur fertig war, sondern auch schon halb aufgegessen. Er schüttelte den Kopf, und grinste Ironisch. Die würden sich wohl nie ändern.
Er setzte sich, und schnitt sich auch ein Stück ab. Während er es aß, bemerkte er mit Verzückung, das seine Mutter kleine Teile ungeriebener Zimtstange mit in den Kuchen gegeben hatte.
Bald danach ging er wieder in sein Zimmer, um wieder zu seinen Übungen zurückzukehren.
Schritt, Tritt und Drehung mit Sprungtritt. Es lief alles perfekt. Sein nächster Gegner würde sich wundern. Er ging noch duschen, und nahm sich dann vor, heute und morgen schon früh ins Bett zu gehen. Er ging wirklich früh ins Bett. Es war kaum 6 Uhr, als er seinen Eltern schon sagte, er sei müde. Neugierig, ob die Träume der letzten Nacht sich wiederholen würden, legte er sich hin.
Doch der Schlaf ließ auf sich warten. Er schloss die Augen, und wälzte sich hin und her.
Irgendwann öffnete er entnervt die Augen, und setzte sich auf. Er ging auf die Tür zu, und als er nach dem Türgriff griff, hörte er hinter sich eine müde Stimme. „Wo willst du hin. Du hast mich aufgeweckt mit deinem Getrampel.“ Er fuhr zusammen. Oder hätte zusammenfahren müssen. Stattdessen drehte er sich nur um, und sah das Mädchen im Bett an. Ein Mädchen, dass genau so aussah, wie die Tote in seinem Traum. Er spürte sich lächeln, und öffnete den Mund. „Es ist nichts, Liebste, schlaf weiter. Ich komm gleich wieder ins Bett. Ich brauch nur kurz ein bisschen Wasser.“
Sie lächelte müde, und er fühlte in sich ein Gefühl aufsteigen, dass er vorher noch gar nicht gekannt hatte. Es war warm, und weich. Aber gleichzeitig fühlte er das er nicht atmen konnte. Er fühlte, wie sich die Sekunden dehnten. Wenn er nicht gleich atmete, würde er sterben.
Ihr Lächeln wurde breiter. „Wasser?“ Er schüttelte den Kopf. „Egal!“ Er legte sich wieder ins Bett und nahm sie in den Arm. Er strich ihr die Haare aus dem Gesicht und sagte leise „Ich liebe dich.“
Dann lag er einfach da, und beobachtete, wie sie langsam einschlief. Als leise, gleichmäßige Atemzüge anzeigten das sie schlief, zog er die Decke glatt, die sie mal wieder von sich geworfen hatte. Dann schloss auch er die Augen.
Er hörte sie immer noch atmen.
Er wollte die Augen noch einmal öffnen, um sie anzusehen. Aber das einzige, was er sah, war die Wand seines Zimmers.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ich bitte zu beachten dass das ungefähr zur selben Zeit wie die mittleren Teile von Changeling entstanden ist, daher noch nicht eine so ausgearbeitete Form der Beziehung möglich war, wie sie momentan bei Changeling in Entstehung ist. Und wie gesagt, Der Spoiler stellt mit fast genauem Wortlaut das Ende der Geschichte da, ist sogar schon reingeschriben, ich muss nur noch die Lücke füllen...
Naja, viel Spass mit meiner 2ten Geschichte.
Ich werd ab jetzt jeden Freitag oder Samstag einen Teil reinstellen, die Geschichte ist bis jetzt nur 6 Seiten lang, und das hier ist schon mehr als die erste. Muss erstmal mit dem Schreiben nachkommen^^
Zuletzt geändert von Misha am Sa 28. Nov 2009, 00:45, insgesamt 1-mal geändert.
Lasst die Welt doch untergehn, Ich steh auf der Kante und tanz in den Tod!
Du warst der erste, Misha - Becky

Dont call it your dream, but make it your life
Misha
Erfahrener User
Beiträge: 361
Registriert: Do 15. Okt 2009, 22:58
Wohnort: Ahrensburg
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Re: Immortal

Beitrag von Misha » Di 24. Nov 2009, 19:23

Mir ist langweilig deswegen stell ich noch nen Teil hoch.
Wenn ihr was dalasst kriegt ihr nen Keks


Er drehte sich um, und sah auf seine Uhr, und als er auf den Zeitanzeiger sah, stand unter der Uhrzeit, 10:00 auch als Datum der 29.3, sein Geburtstag. Dabei war gestern doch der 27. Gewesen?
Waren die Träume seine Zukunft?
Kannte er dieses Mädchen? Rhia... so hieß sie glaubte er. Er wollte sie wiedersehen. Für immer bei ihr sein. Ohne sie wollte er nicht existieren. Falls sie wirklich die Zukunft war.
Er setzte sich auf. War dies überhaupt real? Oder träumte er immer noch. Er kniff sich. Negativ;
Seufzend zog er sich an und ging ins Bad. Auf dem Weg nach unten hörte er seine Geschwister aufgeregt flüstern.
Als er in die Küche kam, sagte seine Familie einstimmig „Herzlichen Glückwunsch“, um dann sichtlich enttäuscht auszusehen, als er nur brummte und sich etwas vom Geburtstagsfrühstück nahm.
„Freust du dich denn gar nicht?“, fragte seine Mutter „Schließlich wirst du heute Sechzehn Jahre alt!“ Er sah auf. „Ich fühle mich aber nicht anders. Also, wo liegt der Unterschied?“
Sie seufzte, und sah zu seinem Vater. Der zuckte die Achseln, setzte dann aber ein Väterliches Lächeln auf. „Heute ist der Tag an dem du uns endlich all die Dinge fragen kannst, die dich interessieren, du hast doch schon das halbe Jahr darauf gewartet, oder nicht?“
Langsam wurde Leif gereizt. Das war doch scheissegal, schließlich hatte er in der letzten Nacht seine große Liebe kennengelernt Auf sie bereitete er sich doch schon vor, seit er 10 war. Und jetzt, Sechs Jahre später, taten seine Eltern dies als Bedeutungslos ab.
„Okay, sagt mir eins. Warum habt ihr mir vorher nie gesagt, was ich wissen wollte. Zu der Zeit, als es mich noch interessiert hat?“
Seine Geschwister sahen unruhig zwischen Ihm und ihren Eltern hin und her.
Wie kam er auf die Idee, an seinem Geburtstag als erstes einen Streit anzufangen?
War er krank? Hatte er schlecht geschlafen?
Oder war jetzt diese Zeit, wie hatten sie es genannt? Pubär?
Ihre Mutter bemerkte es, und schickte sie mit einem hingeworfenen „Macht euch fertig“ in die Schule. Dann drehte sie sich wieder zu Leif. Als seine kleinen Geschwister gegangen waren, beugte sie sich vor. „Egal was es ist, weshalb du so schlecht drauf bist, es gibt etwas, was du wissen musst.
In unserer Familie gibt es... eine Andersartigkeit. Hast du schon mal bemerkt, dass Leute auf dich positiver reagieren als auf andere? Oder wusstest du, ohne nachzudenken, was du sagen müsstest um jemanden zu beruhigen?“ Leif nickte, dass war doch schon immer so gewesen. Ob das bei ihr auch so sein würde? Aber als er wieder beginnen wollte zu Träumen, redete sein Vater.
„Es ist so: Mit zunehmendem Alter nehmen wir immer besser Gefühle und Gedanken anderer Menschen wahr, können sie sehen, hören, und bei entsprechendem Training auch... ändern.
Deswegen wirst du nach den Sommerferien eine andere Schule besuchen. Bis dahin hast du frei. Wir haben dich schon von deiner alten Schule abgemeldet.“
„Aber was ist mit...“ Er hatte sagen wollen, das er sich nicht von seiner Freundin trennen wollte. Aber jetzt, wo er drüber nachdachte, merkte er, dass sie ihm egal war. Er wollte zu Rhia!
Lasst die Welt doch untergehn, Ich steh auf der Kante und tanz in den Tod!
Du warst der erste, Misha - Becky

Dont call it your dream, but make it your life
Misha
Erfahrener User
Beiträge: 361
Registriert: Do 15. Okt 2009, 22:58
Wohnort: Ahrensburg
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Re: Immortal

Beitrag von Misha » Sa 28. Nov 2009, 00:44

nächster Teil...
jetzt der dritte, und dass alles ohne einen Kommi...
Hätt ich das nicht schon fertig auf dem PC würd ich aufhören xD
naja hier gehts mal los.


„Wir wissen dass es schwer ist. Aber siehs positiv, es kann sein dass du dort anderen begegnest, die dieselbe Kraft haben wie du. Alle dort sind anders. Dort haben Deine Mutter und ich uns auch kennengelernt. Am Anfang konnte sie mich nicht ausstehen, aber später hat sich das geändert.“
Leif hörte schon lang nicht mehr zu. Wenn dort andere waren wie er, vielleicht begegnete er dort einem Mädchen, dass ihn von Rhia ablenken konnte. Er wusste ja nicht mal, ob es sie gab!
Er merkte, dass seine Eltern ihn gespannt ansahen. „Ist in Ordnung, ich bin dann rollen. Bis später. Er schnappte sich Zwei Flaschen Wasser, eine Tüte Brot-Chips, stopfte alles in seinen Rucksack, zog dann seine Schuhe über und sprang aus dem Fenster im Erdgeschoss. Als er auf der Straße auftraf, war er schon viel ruhiger. Hier gehörte er hin, auf die Straße, auf seine Rollen. Hier konnte er alles vergessen, einfach nur er selbst sein, Im Einklang mit der Welt. Er spürte einen leichten Wind um sich herum, lächelte, und sah auf. Ein Stück entfernt ging eine Tür auf, und heftige Stimmen wurden laut.Dann rannte Leifs Freund Josh hinaus, und trat die Tür hinter sich zu. Er schnappte sich sein Fahrrad, sprang auf, und fuhr in seine Richtung. Als er bei ihm ankam, nickten sie sich nur kurz zu, es gab nichts zu reden. Leif hatte Geburtstag, aber seine Familie übertrieb es, wie immer. Joshs Familie war kurz vor dem Zerbrechen, weil seine Mutter seinen Vater mit seinem Onkel betrogen hatte. Sie hatten beide keine Lust mehr auf ihre Eltern.
Es gab so etwas wie ein stilles Einverständnis bei ihnen. Sie redeten nicht über Zu Hause, holten dem anderen nicht die Freundin weg, hielten bei Kämpfen zusammen, und halfen einander aus.
Sie fuhren nebeneinander zum Skatepark, weiterhin nichts sagend.
Als sie dort waren, blickten sie sich um, um zu sehen ob Jemand da war, den sie nicht kannten. In der Tat wurden sie von der Seite angesprochen.
„Hey, wir wollen hier keine Schwuchteln“, sagte einer, und ein anderer nickte Josh zu „Und dein Kinderfahrrad hat hier auch nichts zu suchen.“ Leif und Josh blickten sich an. Dann trat Leif hinten gegen den Öffner seiner Schuhe, trat hinaus, und Josh stieg vom Fahrrad ab. Dann sprachen sie durch kurze Gesten ab, wer wen fertigmachte. Die übrigen Leute auf dem Skatepark grinsten. Sie wussten was jetzt geschehen würde, und sie freuten sich darüber. Ein Tag ohne Kampf war ja auch Langweilig.
Josh stürmte auf einen zu, und sprang ihn aus vollem Lauf an. Er riss ihn um, und sie rollten über die Erde. Leif sah seinen Gegner an und grinste. Dann ging er langsam auf ihn zu, werte einen Schlag ab, griff seine Schultern und zog ihn in sein Knie. Er fühlte, wie sein Gegner unter ihm erschlaffte, ließ jetzt eine Schulter los, umfasste den Arm, und schleuderte seinen Gegner in die Dornenbüsche, die den Park umgaben. Niemand wusste, warum die Verwaltung ausgerechnet Dornenbüsche gepflanzt hatte, aber ihm kamen sie ganz recht. Dann musste er sich weniger anstrengen. Er sah zu Josh, der grade auf seinem Gegner saß, und ihm mit beiden Fäusten immer wieder ins Gesicht schlug. Der sah grade auf, grinste Leif an, und sagte: „So, jetzt hat der Tag richtig angefangen. Wollen wir fahren?“ Leif nickte bloß, und stieg wieder auf seine Rollen. Er lief die Rampe hoch, und begrüßte die Leute die oben standen. Einige kommentierten den Kampf.
„Du wirst immer besser“ „Geil, die Tucke wird noch lange was davon haben“ „Ich konnte den Typen sowieso nicht leiden, jetzt sind wir ihn los.“ Es war wirklich so, als Leif zum Kampfplatz sah, rannten die beiden Verlierer grade davon. Er sah wieder zu den anderen. „Niemand nennt mich Schwuchtel.“ Dann drehte er sich zur Rampe und fuhr los. Eine Zeit lang ging alles gut, und langsam traute er sich wieder mehr zu. Als er aber versuchte, mit einer Hand einen Handstand auf dem Rand einer Rampe zu machen, war er nicht mehr kräftig genug, und fiel die 2 Meter bis zum Boden hinunter. Das letzte was er sah, waren besorgte Gesichter, die sich über ihn beugten, einer zog ein Telefon aus der Tasche und drückte darauf herum. Dann schlief er ein.

Vorgeschichte ist nicht mehr lang... muss allmählich in den Hauptteil rein^^
Lasst die Welt doch untergehn, Ich steh auf der Kante und tanz in den Tod!
Du warst der erste, Misha - Becky

Dont call it your dream, but make it your life
Misha
Erfahrener User
Beiträge: 361
Registriert: Do 15. Okt 2009, 22:58
Wohnort: Ahrensburg
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Re: Immortal

Beitrag von Misha » Mi 6. Jan 2010, 17:46

Mal wieder n teil aus dem Kästchen.
Geht jetzt schnell, hab nur noch 2 Seiten dann geht der Hauptteil los ;)

Als er die Augen wieder öffnete, saß er in einem Raum voller Leute, die sich fröhlich unterhielten. Er drehte den Kopf zur Seite, und sah Rhia, die sich gerade mit einem jungen, gutaussehenden Mann unterhielt. Er wurde eifersüchtig, bis ihm irgendwie in den Kopf kam, dass das ihr Bruder war.
Er grinste ironisch. Es würde wohl noch eine Zeit dauern bis er sich in diese Traumwelt eingefunden hatte. Sie drehte sich um, und ihm stockte der Atem. Im Bett hatte sie ja schon gut ausgesehen, aber jetzt, bei Licht, und offensichtlichen Vorbereitungen, schien es ihm, als ob er nie etwas schöneres gesehen hätte. Er sah sie lächeln, und sie öffnete den Mund: „Du wirst dich nie daran gewöhnen, oder?“
Er schüttelte den Kopf. „Du bist einfach so schön, ich kann gar nicht anders. Es ist immer wieder wie am ersten Tag. Ich liebe dich, aber es kommt mir so vor, als hätte ich dich gar nicht verdient.“
Sie lachte, und wieder bekam er fast einen Herzinfarkt. „Lass das meine Sorge sein“, sagte sie zärtlich und küsste ihn „Außerdem hätte ich auch eine schlechtere Wahl treffen können.“ Sie zog ihn am Bart. Moment, am Bart?
Er fuhr sich über die Wangen. „Seit wann trage ich Bart?“ fragte er sich.
Rhia sah ihn fragend an, und er merkte dass er etwas verpasst hatte. „Was war los?“ Fragte er.
„Du wirst dich nie ändern“, sagte sie lächelnd „Na los, unsere Verlobung, sags ihnen schon.“ Dann küsste sie ihn, und alles verschwamm unter der wunderbaren Berührung ihrer Lippen.
Lasst die Welt doch untergehn, Ich steh auf der Kante und tanz in den Tod!
Du warst der erste, Misha - Becky

Dont call it your dream, but make it your life
Misha
Erfahrener User
Beiträge: 361
Registriert: Do 15. Okt 2009, 22:58
Wohnort: Ahrensburg
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Re: Immortal

Beitrag von Misha » Di 19. Jan 2010, 21:28

wird wohl mal wieder Zeit nen Teil reinzustellen...
Wenn ihr nix sagt kommt so selten was, weil ich einfach vergesse hierhinzugucken xD#


Als er die Augen wieder öffnete, sah er nicht etwa eine wunderschöne Frau, sondern eine ältliche Schwester, die sich über ihn beugte und ihn beruhigend anlächelte. „Alles gut gehen“ sagte sie mit stark Östlichem Akzent. Er versuchte ironisch zu grinsen, und dachte ironisch „Ja klar.“ Aber als er seine Mundwinkel heben wollte, schoss ihm ein scharfer Schmerz durch den Kopf. Leif räusperte sich: „Spiegel!“ Er erschrak über seine eigene Stimme, krächzend, und ohne sein sonstiges antrainiertes Schnurren. Sie gab ihm einen, und als er sein Gesicht sah, hätte er fast aufgestöhnt.
Dort, wo vorher noch ein glatte Wange gewesen war, zog sich jetzt ein genähter Riss durch sein halbes Gesicht. „Machen keine Sorgen, Mädchen mögen gut.“ Gegen seinen Willen musste er grinsen, und er sah einen Tropfen Blut aus der Wunde austreten. Aber wenigstens würde sein Grinsen noch funktionieren. Das war wichtig, es musste grade die richtige Menge Lässigkeit enthalten, oder es wirkte Künstlich. Was es natürlich war. „Wasser“, murmelte er „und ein wenig zu essen.“ Nach dem Skaten war er immer hungrig. Und dass er wer weiss wie viele Stunden auf dem OP Tisch gelegen hatte, war der Sache nicht grade zuträglich. „Ich hole. Eltern wollen sehen, ich kann sagen, sie kommen?“ Er dachte nach. Dann bewegte er seinen Kopf ein wenig. „Von mir aus, vorher geben sie sowieso keine Ruhe.“ Die Schwester lächelte, dann ging sie hinaus. Es war schließlich nicht das erste Mal dass er oder andere hier waren, sie kannten einander. Zumindest vom Sehen. Er schloss die Augen, und hörte wie die Tür sich wieder öffnete. Er konnte noch „Oh nein!“ denken, dann ging es schon los. Er öffnete die Augen wieder, und konnte nicht anders, als sie gleich zu verdrehen. Denn dass, was jetzt passierte, war nie angenehm. Und das heute sein Geburtstag war, war der Sache nicht grade zuträglich. Seine Eltern und Geschwister umschwirrten ihn, und schrien alles mögliches belangloses Zeugs. Wie es ihm ginge, was denn passiert sei, und dass es ihnen leidtue. Was hatten sie denn schon damit zu tun? Was er tat war seine Sache, nicht ihre!
Lasst die Welt doch untergehn, Ich steh auf der Kante und tanz in den Tod!
Du warst der erste, Misha - Becky

Dont call it your dream, but make it your life
Antworten