Luthien I Das Vermächtnis der Elfen

Bereich für eure Geschichten

Moderator: Team SW-AT

Antworten
Ollio
User
Beiträge: 15
Registriert: Di 15. Feb 2011, 15:16
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Luthien I Das Vermächtnis der Elfen

Beitrag von Ollio » Fr 8. Jul 2011, 17:43

Eine kurze Angabe worum es in dieser Geschichte überhaupt geht:

Die Welt Luthien ist unterteilt in viele verschiedene Königreiche, aber wohl am wichtigsten und am größten sind die Königreiche der Orks, Menschen und der Zwerge. Sie alle leben getrennt von einander und haben nur selten etwas miteinander zu tun, doch das ändert sich auf einen Schlag als der böse Trollkönig Guruk die Welt mit seinen Armeen aus blutrünstigen Trollen zu unterwerfen. Überall wo er auftaucht brennen die Städte und niemand kann ihm entkommen. Drei aus völlig unterschiedlichen Völkern versuchen den Trollkönig und seine Diener aufzuhalten. Der alte Ork Madoc, der in der Kunst des Schwertkampfes und mit der Magie bewandert ist, der Mensch Mad, der ein ausgezeichneter Bogenschütze ist und auch im Nahkampf gefürchtet ist, und den Zwergenassasinen Jenk. Alle drei müssen in die fernen und geheimnisvollen Länder der Elfen hinein um die sagenunwobene Waffe der Elfenkönige zu finden. Ihr Vorhaben droht zu scheitern, denn niemand weiß was sie dort erwartet, niemand war dort um kam lebend von dort zurück und niemand würde ihnen helfen können...




Prolog I

Es war kalt. Bitter kalt. Das Eis zog sich über das ganze Land und die uralten Bäume , welche um das Dorf herum wuchsen, wurden vom Frost überzogen. Selbst die Luft war war von einem undurchdringlichen Schleier umhüllt und man konnte die Hand nicht vor Augen sehen.
Inmitten dieses trostlosen Ortes befand sich das Dorf Makosh, das von den Orks bewohnt wurde. Dort trotzten sie dem kalten Winter und hielten Abstand zu allem was in der Welt vor sich ging,das hieß das sie versuchten den Kontakt zur Außenwelt zu vermeiden und jeden Fremden mit Misstrauen begegneten. Um die Fremden schon in der Ferne zu erkennen, errichteten die Orks einen Turm aus Holz und Steinen. Dieser war so gebaut das die Feinde den Beobachter nicht sehen konnten, aber dafür konnte er sie sehen. Was allerdings dafür sorgte das die kalte Luft von außen hereinkommen konnte und den Späher eine unangehme Überraschung bereiten konnte.

Genau an diesem Tag musste der alte Ork Madoc im Spähposten sitzen um die Bewohner des Dorfes vor dem Feind zu warnen. Wenn sich überhaupt jemand blicken ließ. Das letzte mal als Madoc Wache hielt, haben ein paar Banditen versucht in das Dorf einzudringen,aber sie wurden zum Glück früh genug entdeckt und die Wachen konnten sich um sie kümmern. Zu diesem Zeitpunkt war Madoc noch sehr jung und war fast noch ein Kind. Zu dieser Zeit war er noch an seine Familie gebunden, die versuchte ihn daran zu hindern in die fernen Länder zu reisen um dort die besten Abenteuer seines Lebens zu erleben. Als er erwachsen wurde hatte er genau das erlebt. Er war einer der wenigen Orks, die es in die Königreiche der Menschen geschafft haben und überlebten. Zuerst war er nur ein Gesuchter, der von den Menschen wie ein Monster behandelt wurde und mit Insekten gleichgesetzt wurde. Eines Tages hörte Madoc den Schrei einer jungen Frau und er eilte ihr zu Hilfe. In einer Gasse sah Madoc wie eine junge Frau weinend am Boden saß und von drei Männern bedroht wurde. Er hatte nicht lange gezögert und hatte den ersten der drei mit einem Schulterstoß ins Reich der Träume befördert und den zweiten mit einem kräftigen Faustschlag bewegungsunfähig gemacht. Der Dritte hatte derweil ein Messer gezogen und schlitzte
Madoc am Arm auf und ließ ihn vor Schmerz aufschreien. Voller Wut packte er das Messer und erstach seinen Besitzer mit seiner eigenen Waffe. Die Frau, die alles in Ruhe beobachtet hatte,schrie panisch auf als Madoc sie ansah. Sie schrie um Hilfe und einen Augenblick später waren die Wachen auch schon da und nahmen ihn gefangen. „Da hilf es nicht den Wachen zu sagen was wirklich geschehen war,“ dachte sich Madoc, „sie hätten es sowieso nicht geglaubt“.
Damals wurde er zu den Gladiatoren gebracht und er musste unter Beobachtung von hunderten Menschen um sein Überleben kämpfen. Jeden Tag musste er um sein Leben fürchten, aber er wurde jeden Tag immer stärker, mit jedem gefallenen Gegner, den er zu Boden streckte. Die Menschen fingen an ihn zu akzeptieren und ihm wurden immer mehr Freiheiten gelassen bis er sich schließlich frei in der Stadt bewegen konnte ohne das er sich davor fürchten musste von den Wachen massakriert zu werden. „Ja es war alles so schön“, seufzte Madoc, „bis die Sache mit Guruk passierte“. Das Königreich der Trolle wurde von dem blutrünstigstem Monster angeführt, das die Welt Luthien je gesehen hatte. Madoc war einer der wenigen, die eine Begegnung mit dieser Kreatur überlebt haben. Die Bilder in seinem Kopf, die von brennenden Häusern und widerwärtigen Trollfratzen zeugten, würde er wohl nie wieder vergessen. Die schreienden Menschen, die vor seinen Augen regelrecht abgeschlachtet wurden und der Trollkönig der lachend auf seinem Thron saß würden wohl nie mehr aus seinem Kopf verschwinden. Zum Glück konnte Madoc vor seinem Abgang noch dem Troll eine fiese Narbe ins Gesicht verpassen, was allerdings dafür sorgte das der Trollkönig seinen Tod forderte. Madoc schüttelte den Kopf und versuchte seine Erinnerungen an seine jungen Jahre zu vergessen. Das fiel ihm auch nicht schwer als er plötzlich eine Bewegung nicht unweit vom Turm ausmachte. Er sah wie sich die Sträucher bewegten und hier und da hörte er einen Ast knacken oder einen Schatten vorbeihuschen. Voller Aufregung trat er näher an das Fenster und stützte sich mit einer Hand an der Wand ab. Plötzlich durchfuhr ihn ein unerträglicher Schmerz und er sah wie ein langer Dolch aus seinem Bauch herausragte. Die Gestalt die hinter Madoc stand, zog den Dolch mit einem Ruck aus seinem Körper und ließ ihn röchelnd zusammenbrechen. Das letzte was Madoc hörte, war das Lachen eines gutgelaunten Trolls.



Kapitel 1

Es war ein wunderschöner Tag und der Wald von Elandil strahlte in seiner ganzen Pracht.
Die Bäume wurden von den Strahlen der Sonne beleuchtet und die Lichtung wirkte dadurch noch viel schöner und weckte Erinnerung in Mad an längst vergessene Tage. Es war solange her seit er hier Seite an Seite mit einem Ork gegen die hiesigen Trolle, die das Land verseuchten, kämpfte. Lange Zeit hatte er mit seinem Waffenbruder Madoc die riesigen Heerscharen der Trolle besiegt und das Land der Menschen zurückerobert. Das war lange her und vermutlich ist Madoc nun fast ein alter Greis der nur noch in seinem Heimatdorf Makosh die letzten Jahre seines Lebens fristen wollte. Es war Mad auch Recht das der alte Ork mal wieder die salzige Luft der Orklande atmen konnte. In den Ländern der Orks war Mad nur ein einziges mal gewesen und das auch nur weil er vor den Trollen fliehen musste, die sein Land erobert hatten und die Orks waren seine einzige Hoffnung, das war so sicher wie die Bosheit eines Trolles oder die Verrücktheit eines Zwerges. Mad saß auf einem Stein in der Nähe einer alten Eiche. Hierhin verzog sich der Meisterbandit wenn er allein sein wollte oder wenn ihn seine Freunde in den Wahnsinn trieben, aber meißtens wollte er nur wegen der Erinnerung an alte Zeiten hier sein oder einfach weil er hier besser nachdenken konnte. Die Zeiten hatten sich zunehmend geändert und irgendwie war nichts mehr so wie es mal war. Das machte Mad traurig, nur seine Freunde, die ihn begleiteten munterten ihn immer wieder auf und ließen ihn die alten Tage des Schreckens vergessen. Mad zog eine gelochte Münze aus seinem Beutel und drehte sie mit seinen Fingern, dann warf wer sie in die Luft und fing sie wieder auf. Dieses Spiel wiederholte er die ganze Zeit. Es half ihm ein wenig beim Überlegen und es ordnete seine Gedanken. Die Münze hatte er dem Yeti-Kaiser Ugh abgeknöpft als er in den Yeti- Landen war um dort die dortlebenden, wenn auch total verblödeten Yetis von dem ruchlosen Kaiser Ugh und seinem Berater Ahrg zu befreien. Was ihnen auch fast gelungen wäre, nur waren die Yetis so dumm, dass sie den Angriff auf den Kaiser vereiteln konnten obwohl sie eigentlich für den Fall des Kaisers und seines Beraters waren. Wie sie das geschafft haben war Mad immer noch nicht klar. Wie konnte man einfach wie ein Betrunkener mit seiner Keule herum schwingen und dutzende seiner Leute umhauen und dabei noch bescheuert lachen? Welcher Hohlkopf von Yeti hatte die Idee mitten in der Schlacht mit Steinen um sich zu werfen? Wenn sie zumindest die Wachen des Kaisers getroffen hätten anstatt die eigenen Leute, dann wäre vielleicht alles nochmal gut gegangen. Wütend stand Mad auf, packte die Münze wieder ein und ging wieder zurück zum Lager.
Maffi R.I.P -

Möge er friedlich schlafen,denn durch ihn find ich Mäuse jetzt süß und niedlich :)
Er hatte eine steile Karriere vor sich,zuerst bei Coldmirror zuhause zu wohnen bis zum einmaligem
Auftritt in Eins Festival


Erfahre immer wann das nächste Kapitel bzw eine neue Seite einer Geschichte kommt :)
Auf Twitter.com/Ollio16
Antworten