Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

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eXpLoSiVe
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von eXpLoSiVe » So 6. Dez 2009, 21:13

ThRaWn hat geschrieben:sprich jeder, der was produziert, hat ein anrecht auf einen bestimmten prozentsatz aller produzierten produkte?
zum beispiel. oder er muss - solange es von der Ernte her passt - z.b. 2kg Brot im Monat bekommen. Das ganze mit Prozentsätzen zu machen ist aber schon sinnvoll, in wie weit es ausführbar ist, ist die Frage...
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von ThRaWn » So 6. Dez 2009, 21:51

aufjedenfall wärs mal nen versuch wert, so ein versuchsprojekt zu starten
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Aprôxx
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Aprôxx » Mo 7. Dez 2009, 00:04

Ich glaube ehrlich gesagt nicht das sich das durchsetzten würde
Die Leute die Finanziell im Nachteil sind oder Leute die anbauen würden davon Profitieren.
Aber bedenkt das es dann auch schwiriger wird mit Luxus Gütern usw
Das weren sich die Leute aus Finanziell Stärkeren Familien sich nicht nehmen lassen wollen.
Und dann kommt halt drauf an Was man anbaut.
JEDES System hat Lücken da wollen wir uns nichts vormachen ich denke es wär ratsamer statt über ein anderes System nachzudenken was mindestens genau so viele schwächen hat wie da aktuelle lieber am aktuellen zu tüfteln
Ich hoffe das macht für euch auch Sinn
MFG
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von ThRaWn » Mo 7. Dez 2009, 14:48

den kapitalismus so verändern dass er besser wird?
ganz leicht, es müssten bloß die firmenchefs weniger auf den eigenen profit schaun, und den armen arbeitern was abgeben, auserdem sollten die reichen keine steuern absetzen dürfen, und es kann zum beispiel nicht angehn dass sich die fama industrie bei uns dumm und dämlich verdient und in spanien die gleichen medikament weniger kosten
und da unsere liebe swarz-gelbe regierung, vorallem der gelbe teil, alles geld der wirtschaft geben will wirds nicht so ganz gehn
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eXpLoSiVe
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von eXpLoSiVe » Mo 7. Dez 2009, 15:01

Wahrscheinlich würde sich so ein Pilot-Projekt sowieso nach kurzer Zeit wieder auflösen, eben wegen dieser Luxusartikel. Schon beim Frühstücks-Kaffee würde es in dem Projekt keinen Platz mehr geben..

Am Kapitalismus zu basteln scheint zwar das sinnvollste zu sein gleichzeitigt ist die Umsetzung das Schwierigste, weil die Reichen/Mächtigen bestimmt nicht freiwillig ihr Hab und Gut hergeben -> Änderungen nur über Demos (mit viel glück), Aufständen und sogar nur mit Putschen möglich.

Schwierige Angelegenheit;)
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Thilo258 » Mi 9. Dez 2009, 14:51

Erstma zum Thema, kapitalismus, wird und kann nicht funktionieren. Der einfachste grund ist, weil es zu viele Menschen gibt und zuwenige Ressourcen. Es würde aber auch kein anderes System in der momentanen Lage funktionieren, aus den selben Grund zuviele MEnschen, zu wenig ressourcen.

Ob nun Kommunismus, Kapitalismus, Anarchie oder Tauschhandel, alles kann bei so vielen menschen nicht funktionieren.

Wenn die Hälfte der MEnscheit weg wäre, wäre das kein problem, da würde es den Platz geben, das sich jeder selbst versorgen kann und der rest im Tausch gemacht wird. Weil Tauschhandel funktioniert, auch in Deutschland, es gibt ein Dorf wo es stattfindet (kam mal ne reportage drüber) und es auch funktioniert hatte, aber auffen dorf kann auch jeder anbauen, zum überleben und die die nicht anbauen, können dienste anbieten, aber dieses würde in einer stadt nie funktionieren, da es zuviele menschen gibt, aber zuwenig dienste.

Eigentlich wer nen krieg/katastrophe/meteroriten gut wo sich über die hälfte.... und ich bin gegen kriege. Einige werden immer überleben.

KApitalismus ist zwar scheiße, aber durch dieses system, können immer mehr menschen leben, was mit keinen anderen system möglich wer. Und eins noch ein perfektes system wird es nie geben, da menschen nunmal nen dummes arrogantes volk ist, jeder ist sich am liebsten und das wird sich leider auch nicht ändern.

in 50 jahren wirds nicht anders aussehen, die armen bleiben arm, aber werden leben und die reichen werden reicher. So mittalter wer gut, da gabs ne bessere aussortierung, da gabs nicht die medizin und mit 50 war es aus. Die medizin ist so gut, man strebt so nach leben und mann erkennt eigentlich nicht, das dass genau das ist woran die Menschheit untergehen wird. Nichts gegen ältere, aber das ist die Wahrheit.
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von eXpLoSiVe » Mi 9. Dez 2009, 15:05

Thilo258 hat geschrieben: Eigentlich wer nen krieg/katastrophe/meteroriten gut wo sich über die hälfte.... und ich bin gegen kriege. Einige werden immer überleben.
Du meinst also mit 'nem "Weltvernichtenden" Ereignis wär alles wieder "heile Welt"?

Willst du wirklich Million Menschenleben opfern, nur damit die Reichen noch reicher werden und die Armen noch ärmer?

Es sterben doch täglich schon genug Menschen aufgrund von vielen verschiedenen Ursachen, aber geht's uns dadurch besser? In DE ist ja sogar eine negative Quote was Geburt/Sterben angeht, aber geht's den armen deswegen besser?

Sorry, aber das ist so ziemlich der dümmste Vorschlag, den ich bis jetzt gehört habe... (Nichts gegen dich!)
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Thilo258 » Mi 9. Dez 2009, 15:17

ERsten, ich hab nicht behauptet das es eine Heile welt gibt, aber die chance ist groß das, dadurch der kapitalismus zusammenbricht und das ist auch warscheinlich, das geld entwertet wird und das nur reiche überleben, denk ich mal nicht (ist kein Roland Emmerich film). Es war auch kein Vorschlad nur einfach, ein wenn. "wenn es so wär", das die hälfte der menschheit oder noch mehr nicht mehr geben würde, das dann wieder Tauschhandel und andere dinge möglich werden, wenns so eine leichte lösung geben würde, dann hätt man die sicherlich schon gefunden.
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Schneehenry » Mi 9. Dez 2009, 15:21

Thilo258 hat geschrieben:So mittalter wer gut
Da war die diskrepanz zwischen arm und reich doch noch größer.

Also vergebt mir, wenn ich einen Fehler mache aber wir behandeln das Thema gerade in der Schule und ich finde, dass Kapitalismus eigentlich das beste der Systeme ist, die ich kenne. Ich würde gerne weiterhin selbst entscheiden was und wieviel ich kaufe und mir das z.B. nicht vom Staat vorschreiben lassen. Und wenn ich weiß, dass ich Jahr und Tag nur für den Staat arbeiten würde, keine Aussicht auf Karriere oder aufstiegschancen hätte etc. würde ich auf die dauer wohl depressiv nwerden. Beim Kapitalismus wirtschaften die Unternehmer in die eigene Tasche und beim Kommunismus eben die Regierung, dagegen kann man nichts machen.
Und die Marktwirtschaft, die wir momentan in Deutschland haben, scheint mir gegenüber z.B. den USA auch noch relativ sozial.

-edit
@Thilo: Was fasziniert dich denn so am Tauschhandel? Das wäre meiner Meinung nach ein enormer Rückschritt und würde nicht so richtig viel bringen. (Im Bezug auf arm und reich jetzt)
Zuletzt geändert von Schneehenry am Mi 9. Dez 2009, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.
Warum trägst Du dieses dumme Menschenkostüm?
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Re: Kapitalismus - Ausbeute oder richtiges System?

Beitrag von Thilo258 » Mi 9. Dez 2009, 15:33

@Schneehenry NAtürlich ist Tauschhandel, ein Rückschritt wie jedes andere System auser kapitalismus. Bzw. nehmen wir mal anarchie, heist ja eine welt ohne führer, also tauschhandel, eine welt wo jeder für sein eigenes leben zuständig ist und auch sein eigener Herr, wo einen nichts vorgeschrieben wird. Wie gesagt mit sovielen menschen nicht möglich, deswegen ist Kapi nicht das schlechteste, aber da dadurch immer mehr menschen leben, bin ich gespannt wie lange es noch stabil laufen wird und die umwelt mitmacht. Der punkt das in deutschland mehr sterben als leben, macht in der WEltbevölkerung nun nicht gerade viel aus. Und naja


WEgen mittelalter, ist nen sehr blödes beispiel.(sollte manchmal länger überlegen) hehe

Eigentlich will man ja freileben, zumindestens ich und das ist kapitalismus nicht möglich, aber mit sovielen menschen nicht machbar.
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